Ein Blick auf das Kindle Development Kit
Mittwoch 3. Februar 2010 von Wolfgang
Laut Amazon soll das Kindle Development Kit diesen Monat als limitierte Beta erscheinen. Ich habe mich dafür beworben und hoffe, dass ich unter den Betatestern sein werde. Derzeit gibt es allerdings nur sehr spärliche Informationen über das KDK und die damit verbundenen Nutzungsbedingungen. Folgende Fakten lassen sich bisher aus den veröffentlichten Informationen ableiten:
- Das KDK wird für die drei großen Plattformen OS X, Linux und Windows erscheinen
- Die Entwicklung wird voraussichtlich in Java erfolgen (In diesen Screenshot erkennt man ein geöffnetes Eclipse)
- Kindle Apps lassen sich in drei verschiedenen Preismodellen vertreiben:
- Kostenlose Apps müssen kleiner als 1 MB sein und dürfen monatlich nicht mehr als 100 kB an Daten über das Mobilfunknetz übertragen
- Kostenpflichtige Apps werden müssen einmal vom Kunden gekauft und dürfen ebenfalls nicht mehr als 100 kB an Daten pro Monat übertragen
- Monatliche Abonnements müssen wie der Name schon sagt einmal pro Monat bezahlt werden
- Kostenplichtige Apps dürfen maximal 100 MB groß sein. Bis zu einer Größe von 10 MB werden sie via Whispernet übertragen, was darüber hinaus geht muss am Rechner heruntergeladen und anschließend per USB Kabel auf den Kindle kopiert werden
- Amazon behält vom Kaufpreis 30% als Gebühr, 70% bleiben beim Entwickler
- Von diesen 70% werden aber nochmals $0,15 pro übertragenem MB dem Entwickler in Rechnung gestellt, um den Datentransfer zu bezahlen. Amazon weist darauf hin, dass für den Kindle ja keine monatlichen Gebühren für den Datentransfer vom Kunden entrichtet werden und der anfallende Traffic ja auch irgendwie bezahlt werden muss. Nach der 10 MB Grenze kommen da pro App nochmals maximal $1,50 zu Amazons Provision dazu
- Wie man es von anderen Plattformen wie z.B. vom iPhone kennt sind einige Dinge kategorisch ausgeschlossen. Dazu gehören VoIP, Werbung, anstößige Inhalte, Schadcode ,das Sammeln von Nutzerinformationen ohne dessen ausdrückliche Zustimmung sowie die Nutzung der Marke Kindle im Zusammenhang mit den eigenen Apps. Außerdem sind keine Anwendungen erlaubt, die bereits existierende Funktionen des Kindle nachbilden.
Ähnliche Artikel
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 3. Februar 2010 um 08:03 und abgelegt unter Entwicklung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.