Kindle Apps Blog

Ein inoffizieller Blick auf den Active Content für Amazons Kindle

Amazon verkauft mehr Ebooks als echte Bücher

Dienstag 20. Juli 2010 von Wolfgang

Amazon soll seit der Preissenkung des Kindle Mitte Juni die Verkäufe seines Ebook-Readers verdreifacht haben. Erstmals sollen auch die Verkäufe von Ebooks die Verkäufe von echten Büchern übertroffen haben. Laut Amazon wurden in den letzten drei Monaten für 100 verkaufte Bücher 143 Ebooks verkauft worden sein. Nur im letzen Monat kamen auf 100 verkaufte Bücher sogar 180 Ebooks.

Wenn man bedenkt, dass Amazon seit gut 15 Jahren Bücher verkauft und Ebooks erst seit 33 Monaten im Programm sind, so ist dies eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung und unterstreicht den derzeitigen Ebook Trend. Meiner Meinung nach dürften in den USA die kräftigen Preisnachlässe bei Ebooks für diese Verkaufszahlen zumindest mitverantwortlich sein. In Deutschland unterscheiden sich ja leider die Preise von (aktuellen) Ebooks nicht sehr stark von den Preisen der gebundenen Bücher.

Update: die Angaben beziehen sich auf gebundene Bücher und nicht auf das gesamte Buchsortiment.

(Amazon Pressemitteilung)

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Die Amazon Kindle Top 100 free Books

Donnerstag 24. Juni 2010 von Wolfgang

Gerade entdeckt: Amazon.com listet nun in seiner Top 100 neben den kostenpflichtigen Büchern auch die kostenlosen auf. Viele Titel davon sind international, also auch in Deutschland erhältlich.

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Firmware 2.5 steht zum Download bereit

Donnerstag 24. Juni 2010 von Wolfgang

Mittlerweile steht die Firmware 2.5 auch direkt bei Amazon zum Download bereit. Wer also noch kein automatisches Update bekommen hat und nicht mehr warten will, kann sich die neue Firmware nun auch selbst installieren. Eine Anleitung für das Update findet sich auf der oben verlinkten Seite bei Amazon oder als deutsche Version hier.

Das Update auf Firmware 2.5 bringt eine Menge neuer Festures mit sich, u.a.

  • Organisation von Dokumenten in Ordnern
  • Komfortables Betrachten von PDF Dokumenten
  • Passwortschutz
  • Zusätzliche Schriftarten für eine bessere Lesbarkeit
  • Integration von Facebook & Twitter
  • Popular Highlights
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Kindle und Nook werden billiger

Mittwoch 23. Juni 2010 von Wolfgang

Am Montagabend hat Barnes & Noble den Nook WiFi zum Preis von 149$ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Variante des Nook, der ohne 3G daherkommt. Der Preis des Nook wurde gleichzeitig auf 199$ gesenkt. Amazon reagierte prompt und senkte den Preis des Kindle 2 auf 189$, um auch weiterhin 10$ billiger als Barnes & Noble zu sein. Der Preis des Kindle DX liegt aber weiterhin unverändert bei 489$.

Diese Preissenkung ist natürlich für alle potentiellen Kunden sehr interessant und dürfte zeigen, wie groß die Marge bei den Lesegeräten ist.

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Der nächste Kindle wird kein iPad

Freitag 28. Mai 2010 von Wolfgang

Der Kindle wird auch in Zukunft ein reiner eBook Reader bleiben und kein Multifunktionsgerät wie beispielsweise das iPad werden. Das sagte Amazon CEO Jeff Bezos auf der jährlichen Aktionärsversammlung in Seattle.

Bezos sagte auch, dass für Amazon 2 wesentliche Punkte im eBook Segment interessant sind: die Lesegeräte und die digitalen Inhalte. Und bei den Lesegeräten hat sich Amazon auf ein Gerät für ernsthafte Leser konzentriert: den Kindle. Gleichzeitig gestand er aber auch ein, dass es sich bei 90% der Haushalte nicht um ernsthafte Leser handelt.

“There are always ways to do the job better if you are willing to focus in on one arena,” Mr. Bezos said. He also acknowledged that “90% of households are not serious reading households.”

Die nächste Generation des Kindle wird wieder mit einem monochromen eInk Display ausgestattet sein. Es wäre zwar kein Problem, einen farbigen LCD Screen zu verbauen, aber das würde zu Lasten des Leseerlebnisses gehen. Eine Alternative wäre da natürlich ein farbiges eInk Display. Jeff Bezos hat in diesem Bereich zwar schon einige Dinge im Labor gesehen, diese seien aber noch nicht ausgereift genug für die Produktion.

Den ganzen lesenswerten Artikel gibt es beim Wall Street Journal.

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Asus liefert Notebooks mit vorinstalliertem Kindle for PC aus

Dienstag 25. Mai 2010 von Wolfgang

Quelle: Engadget.com

Der Computer- und Notebookhersteller Asus hat angekündigt, ab sofort einige seiner Notebooks mit einem vorinstallierten Kindle for PC auszuliefern. Unter den Geräten befindet sich auch das kleine Netbook Eee PC 1005PE.

Es handelt sich hierbei definitiv um einen interessanten neuen Weg, um die Verbreitung der Kindle Softwarelinie voranzutreiben, da sich durch die vorinstallierte Software sicherlich neue Kunden erschließen lassen, die sonst nicht darauf aufmerksam geworden wären. Was bei dem Deal für Asus herausspringt kann freilich nur vermutet werden, denkbar sind aber beispielsweise bessere Konditionen bei den über Amazon verkauften Asus Produkten.

(via Engadget.com)

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Kindle for Android angekündigt

Montag 24. Mai 2010 von Wolfgang

Amazon hat nun auch eine Kindle App für die Android Plattform angekündigt. Die App setzt mindestens Android 1.6 voraus und wird in den nächsten Monaten erscheinen. Die angekündigten Features entsprechen denen der bereits erschienen Apps für iPhone/iPad, Blackberry & Co.

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Amazon will deutschsprachiges Angebot im Kindlestore ausbauen

Montag 3. Mai 2010 von Wolfgang

Momentan dominieren im Kindle Store Englische Bücher. Bei den wenigen Deutschen Titeln handelt es sich fast ausnahmslos um alte Klassiker, bei denen das Copyright abgelaufen ist. Doch das könnte sich bald ändern. In einem aktuellen Stellenangebot sucht Amazon einen Senior Account Manager Amazon Kindle für den Standort München.

Die Aufgaben für diese Stelle zeigen eindeutig an, dass Amazon den deutschsprachigen Markt erschließen will:

  • Sie bauen bestehende Partnerschaften erfolgreich aus und gewinnen neue Verlagspartner hinzu.
  • Sie sind für die Erweiterung des Angebots an Inhalten für Kindle verantwortlich.
  • Sie nehmen an Vertragsverhandlungen teil und arbeiten an der Vertragsgestaltung mit.
  • Erfolgreich arbeiten Sie mit unseren Verlagspartnern an der operativen Umsetzung und sichern damit die zeitnahe Bereitstellung digitaler Inhalte.
  • Sie sind verantwortlich für die qualitative und quantitative Erfolgskontrolle.
  • Als Hauptansprechpartner koordinieren Sie die Zusammenarbeit zwischen Ihren Kunden und den verschiedenen Amazon-Abteilungen.
  • Gemeinsam mit externen sowie internen Partner entwickeln Sie Vermarktungskonzepte und setzen diese erfolgreich um

Ich begrüße diese Entwicklung, denn dadurch wird auf dem Deutschen Markt mehr Wettbewerb geschaffen. Sicherlich gibt es Kunden wie mich, die sich hierzulande einen Kindle kaufen und dann entweder Englische Inhalte aus dem Kindle Store oder oder freie Inhalte lesen, aber die große Masse wird erst über einen Kauf nachdenken, wenn es auch aktuelle Deutsche Inhalte gibt.

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Freie Klassiker

Samstag 1. Mai 2010 von Wolfgang

Freie Klassiker, also Bücher bei denen das Copyright abgelaufen ist, gibt es zuhauf als kostenlose und legale eBooks im Netz. Insofern ist mobipocket.com nur eine weitere Anlaufstelle.

Für Kindle User, die sich für oben genannte Sparte von Lesestoff interssieren, ist mobipocket.com aus zwei Gründen dennoch interessant. Zum einen sind alle Bücher im Kindle-kompatiblen MobiPocket Format, dass sich ohne aufwändige Konvertierorgien auf dem Kindle lesen lässt und zum anderen lassen sich die über 11 Tausend eBooks bequem nach Sprachen sortieren.

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Die Entwicklung von Microsofts Courier wird eingestellt

Samstag 1. Mai 2010 von Wolfgang

Microsoft Courier

Quelle: Gizmodo.com

Anfang März habe ich mal über das digitale Journal namens Courier geschrieben, dass von Microsoft entwickelt wird wurde. Das US Blog Gizmodo berichtet nun, dass Microsoft die Entwicklung eingestellt hat und anscheinend kein Interesse mehr hat, so ein Gerät zur Marktreife zu bringen. Laut einer Auskunft von Microsoft soll es sich bei Courier nur um eine Studie gehandelt haben, bei der nicht beabsichtig war, ein fertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Gizmodo zitiert den Pressesprecher Frank Shaw mit den Worten:

At any given time, we’re looking at new ideas, investigating, testing, incubating them. It’s in our DNA to develop new form factors and natural user interfaces to foster productivity and creativity. The Courier project is an example of this type of effort. It will be evaluated for use in future offerings, but we have no plans to build such a device at this time.

Es bleibt also die Hoffnung, dass eventuell in der Zukunft ein Gerät von Microsoft erscheinen wird, dass auf den Erkentnissen von Courier basieren wird. Ich würde das sehr begrüßen, da zum einen Konkurrenz den Markt (der Tablets) belebt und ich das Konzept eines digitalen Moleskine sehr interesant fand.

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