Amazons Kindle hat die Art zu Lesen verändert. Eine ganze Bibliothek jederzeit in deiner Tasche.
Was wird sich durch den Active Content auf dem Kindle verändern? Dieses Blog beschäftigt sich mit dieser Frage.
Die Firma PVI produriert unter anderem die eInk Displays für Amazons Kindle Familie. Nun hat der Hersteller eine neue Displaygeneration vorgestellt, die farbige Inhalte darstellen kann. Doch nicht genug: diese Displays sind sogar in der Lage, Videos abzuspielen.
Das ist sicher wieder ein gefundenes Fressen für allerhand Spekulationen in Richtung Color-Video-Touch-Über-Kindle. Unabhängig zeigt das Demovideo, was derzeit technisch möglich ist, und was uns in Zukunft erwarten wird – vielleicht nicht im Kindle, aber dafür in anderen Anwendungsgebieten.
Der Kindle verfügt wie die meisten anderen eBook Reader über ein eInk Display. Die größten Vorteile von solchen Displays sind ein scharfes Schriftbild und ein sehr geringer Stromverbrauch. Beides sehr wichtige Punkte für ein elektronisches Buch.
Leider hat ein eInk Display auch einige Nachteile im Vergleich zu anderen Displays, die beispielsweise auf LCD Technologie basieren: keine Farben und schlechte Reaktionszeiten. Die meisten Nutzer von elektronischen Büchern nehmen das aber gerne in Kauf, denn schließlich liegt der Einsatzzweck von eReadern ja beim Lesen, und dazu ist ein eInk Display sehr gut geeignet. Aber ein paar Farben wären vielleicht doch ganz nett um Comics oder farbenprächtige Illustrationen anzuschauen.
Qualcomm hat nun einen eReader vorgestellt, dessen Display auf der neuen Mirasol Technologie basiert. Qualcomm verspricht ein farbiges Display mit schnellen Reaktionszeiten, dass aber gleichzeitig bis zu fünf Mal weniger Strom als ein eInk Display verbraucht. Der Stromverbrauch ist natürlich abhängig von der Nutzung. Schaut man sich nur Buchseiten, also “Standbilder” an, so verbraucht das Display weniger Strom als wenn man sich Animationen anschaut, bei denen das Display laufend ein neues Bild anzeigen muss.
Das unten eingebettete Video zeigt einen Prototypen von Qualcomm und macht wirklich Lust auf Mirasol Displays - vorausgesetzt, die Versprechen stimmen und der Stromverbrauch ist wirklich so gering. Wenn das stimmt wäre ein solches Display sicherlich auch eine denkbare Option für den nächsten Kindle.