Kindle Apps Blog

Ein inoffizieller Blick auf den Active Content für Amazons Kindle

US-Schlafforscher: Kindle ist besser als iPad

Mittwoch 28. April 2010 von Wolfgang

Schlafforscher vom Santa Monica Sleep Disorders Laboratory haben in einer Studie herausgefunden, das Geräte mit einem beleuchteten Bildschirm, wie beispielsweise das iPad oder natürlich auch Laptops, zu Schlafstörungen führen können, wenn man sie kurz vor dem Zubettgehen oder sogar im Bett benutzt.

So berichtet die LA Times, dass der Grund dafür in der Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin liegt, die durch das künstliche Licht der Geräte behindert wird. Melantonin wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und steuert den Tag-Nacht-Rythmus des Körpers. Bei klassischen eBook Readern wie beispielsweise dem Kindle oder dem bald erscheinenden txtr Reader wird die Produktion des Hormons nicht beeinträchtigt, da diese ePaper Displays verwenden und somit kein Licht emittieren.

Auch wenn diese Fakten nun durch eine Studie bestätigt wurden, ist das zumindest für mich nicht neu. Wenn ich manchmal noch spätabends bis kurz vor dem Schlafen gehen am Rechner sitze, dann ist mein Schlaf viel unruhiger, als wenn ich den Abend mit ein paar Seiten in einem Buch ausklingen lasse.

Für die Hersteller von eBook Readern dürfte die Nachricht aber sicher Interessant sein, sofern sie einen Weg finden, diese Informationen irgendwie in die PR ihrer Produkte einfließen zu lassen.

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Alice im iPad Land

Freitag 16. April 2010 von Wolfgang

Es lässt sich sicher darüber streiten, ob die Displays von Tablet Computern wie dem iPad ideal zum lesen von Büchern sind. Ich persönlich bevorzuge ja die augenfreundlichen ePaper Displays, wie sie beispielsweise im Kindle und zahlreichen anderen eReadern verbaut sind.

Ein schönes Beispiel für ein gelungenes Buch, das ideal für einen Tablet Computer ist, ist Alice for iPad, eine interaktive Version von Alice im Wunderland. Ein wenig erinnert die App das Buch an die Popup-Bücher, die mich als Kind fasziniert haben.

Medium: www.youtube.com
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Kindle Apps for Tablet Computers

Dienstag 30. März 2010 von Wolfgang

Kindle Apps for Tablet Computers

Amazon erweitert seine Kindle Familie in Richtung Tablet Computer und erlaubt sich einen dezenten Hinweis, dass damit auch das iPad gemeint ist.

Die Features entsprechen den bereits erhältlichen Kindle Apps für iPhone, BlackBerry, PC und Mac, also Zugriff auf den Kindle Store, die eigene Kindle Bibliothek sowie Synchronisation via Whispersync.

Ich finde es nur interessant, dass ausser dem iPad von Amazon kein anderer Tablet Computer benannt wird und die Screenshots schon verdächtig von Apples iBooks inspiriert wurden. Auf der einen Seite könnte man da sicher von Abkupfern sprechen, aber letztendlich wird sich der User freuen, wenn er nur eine Buchmethapher auf seinem Gerät vorfindet.

Umblättern auf einem Tablet ComputerKindle Bookstore on Tablet Computers

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Textunes: Bücher nur für iPhone und iPad

Dienstag 16. März 2010 von Wolfgang

Spiegel Online berichtet über das Berliner Unternehmen Texttunes, das sich auf den Vertrieb von Büchern für das iPhone spezialisiert hat und natürlich auch schon auf das iPad als neue Plattform wartet.

Nach eigenen Angaben hat Textunes bereits rund 50000 Bücher für Apples Smartphone verkauft. Das Angebot reicht dabei von preisgünstigen Angeboten für 79 Cent bis hin zu aktuellen Bestsellern wie Stephen Kings “Die Arena” für satte 25 Euro. Der Firmengründer meint, dass sich vor allem die dicken Wälzer in der letzen Kategorie eher als Ergänzung zum gedruckten Buch verstehen lassen, um beispielsweise morgens in der Bahn weiterzulesen. Dafür muss man dann allerdings tief in die Tasche greifen, da die digitale Kopie nochmal mit den selben Kosten zu Buche schlägt, wie das physikalische Buch. Eine ähnliche Idee verfolgt ja auch Amazon mit den Kindle Apps für Blackberry, iPhone und bald auch das iPad. Nur fallen in diesem Fall nur einmal die Kosten für das Buch an. Bei Textunes gibt es auch eine Preview Funktion, mit der sich die ersten Kapitel der Bücher kostenlos Probelesen lassen. Auch hier drängt sich der Vergleich zum Kindle Store auf.

Ich finde es definitiv überraschend, dass anscheinend so viele Leute Bücher auf dem iPhone lesen. Ich selbst lese gerne mal 10 Minuten Nachrichten auf dem iPhone, aber ein ganzes Buch könnte ich mir nicht vorstellen. Sobald das iPad erhältlich ist, könnte sich für Textunes aber deren Geschäftsmodell für Deutsche Kunden enorm rentieren, da der größere Bildschirm sicher eher zum Lesen einläd und man gespannt sein kann, wie groß das Deutsche Angebot an Büchern bei iBooks ist. Sollte dies ähnlich wie bei Amazon ausfallen, dann könnte Textunes eine wirkliche Alternative für Deutsche iPad User sein, die ihr Gerät als eReader einsetzen möchten.

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eBook Konkurrenz auf dem iPad

Montag 15. März 2010 von Wolfgang

Das iPad kommt ja von Haus auf mit Apples eBook Store iBooks daher. Aber durch die Möglichkeit, den Funktionsumfang des iPads durch eingene Apps zu erweitern, haben auch andere Anbieter von eBooks die Möglichkeit, eigene Lesesoftware für das Gerät anzubieten. Bisher ist von folgenden Big Playern bekannt, dass es von ihnen eine entsprechende iPad App geben wird:

  • Amazon Kindle: neben den bisher existierenden Anwendungen für das iPhone, PC & Blackberry wird auch eine portierte Version für das iPad erscheinen. Nutzer können damit alle Bücher lesen, die sie im Kindle Store gekauft haben. Außerdem können Notizen, Markierungen sowie der Lesefortschritt automatisch zwischen den verschiedenen Geräten synchronisiert werden.
  • txtr App: Das Berliner Startup hat zwar momentan noch einige Probleme mit der Massenfertigung seines gleichnamigen eBook Readers, aber eine Lesesoftware für das iPhone sowie ein eBook Store sind bereits erhältlich. Die zeitnahe Veröffentlichung gilt als selbstverständlich. Die bereits existierende Anwendung für das iPhone unterstützt Adobes DRM System und ermöglicht das Synchronisieren eigener und gekaufter Dokumente. Vor allem für Deutsche Nutzer ist der txtr Store im Moment interessant, da es dort das größte deutschsprachige Angebot gibt.
  • Barnes & Noble eReader for iPad: Wurde bereits von B&N angekündigt und soll rechtzeitig zum iPad Start erhältlich sein. Auch diese App hat einen ähnlichen Funktiosumfang wie die Mitbewerber und ermöglicht einen Zugriff auf Bücher aus dem B&N eBook Store.

Das Angebot, seine Literatur aus verschiedenen Quellen zu beziehen, dürfte vor allem für den potentiellen Kunden ganz angenehm sein. Es ist auch schön, das Apple trotz seinem eigenen eBook Angebot iBooks Konkurrenz erlaubt. Das ist keineswegs selbstverständlich. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, das auf dem iPhone beispielsweise keine Apps erlaubt sind, die den bereits mitgelieferten ähneln.

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Videos von Microsofts digitalem Journal Courier

Montag 8. März 2010 von Wolfgang

Auf Engadget habe ich ein nettes Video zu Microsofts kommenden digitalem Journal Courier gefunden. Digitales Journal passt recht gut, denn der Hauptfocus liegt bei diesem Gerät nicht auf dem Lesen von eBooks. Damit konkurriert der Courier eher mit dem iPad von Apple.

Laut Engadget soll das Gerät im Quartal 3 oder 4 erscheinen. Zusammengeklappt soll die Größe etwa 12,7 cm x 17,8 cm und das Gewicht weniger als ein halbes Kilo betragen. Als Betriebssystem soll wie beim Zune HD Windows CE 6 zum Einsatz kommen. Außerdem ist noch eine Kamera und ein obligatorischer Kopfhöreranschluss an Bord. Somit dient der Courier auch noch als mobiler Medienplayer.

Was mich persönlich am meisten beindruckt ist die Hanschriftenerkennung über den Eingabestift. Sollte diese wirklich so gut funktionieren (und beispielsweise auch mit meiner “Schrift” kompatibel sein), dann könnte der Courier ein wirklich interesantes Gerät werden – nicht um primär darauf Bücher zu lesen, sondern um damit zu arbeiten. Somit wird es spannend, welches Tablet dieses Jahr mehr Kunden überzeugt: iPad oder Courier.

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Wie groß ist der Gewinn bei iPad und Kindle?

Mittwoch 17. Februar 2010 von Wolfgang

Wieviel verdient eigentlich Amazon am Verkauf eines Kindle? Und wie sieht es mit Apples iPad aus? Wie groß ist da wohl der Gewinn?

Business Strategy Innovation hat einmal ein wenig gerechnet und ist dabei auf durchaus erstaunliche Margen gekommen. Die Rechnungen basieren natürlich auf keinen 100% gesicherten Fakten, sollten aber dennoch im Rahmen sein:

  • iPad 16GB ohne 3G – $213
  • iPad 32GB ohne 3G . $279
  • iPad 64GB mit 3G – $455
  • Kindle DX – $297

Zur Berechnung dieser Zahlen wurden zum einen die offiziellen Verkaufspreise sowie die geschätzten Herstellungskosten herangenommen. Außerdem sind noch Pauschalen für das Marketing sowie Kundensupport berücksichtigt.

Es verwundert auch nicht, das beim iPad der Gewinn mit dem Verkaufspreis steigt, da die Kosten für die zusätzlichen Features (Speicher, 3G) nicht im Verhältnis zum Aufpreis stehen.

Wenn man bedenkt, dass Amazon nach der Rechnung am Kindle DX satte 57% Gewinn macht, dann könnte man sich auch durchaus vorstellen, dass mit diesem Gewinn ein paar Kindle für Prime Kunden gesponsored werden.

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Kindle vs. iPad

Dienstag 9. Februar 2010 von Wolfgang

Auf TidBITS gibt es eine sehr ausführlichen Artikel, der das kommende iPad mit dem Kindle vergleicht. Auch wenn TidBITS eine Mac Seite ist, wurde der Vergleich sehr fair durchgeführt. Doch auch wie beim Vergleich zwischen Kindle und Android muss man sich die Frage stellen, ob ein solcher Vergleich überhaupt Sinn macht.

Und ja, ich finde er macht Sinn. Vor allem, da Apple das iPad dank iBooks ja auch als Ebook Reader positionieren will. Bücher kann man prinzipiell mit beiden Geräten lesen, es kommt aber auf die persönlichen Ansprüche an, welches Gerät besser zu einem passt. Ich habe mir damals den Kindle 2 ganz bewusst gekauft, weil ich ein Gerät mit eInk Display wollte. Beim Lesen auf einem LCD Screen ermüden meinen Augen einfach zu schnell. Außerdem wollte ich ein kleines Gerät, das eine lange Akkulaufzeit hat und das ich auch problemlos im Bett und unterwegs zum lesen verwenden kann. Unter diesen Gesichtspunkten fand ich den Kindle 2 für mich ideal und ich habe den Kauf auch nicht bereut.

Beim iPad sieht das meines Erachtens ein wenig anders aus. Als reiner Ebook Reader würde das iPad bei mir wegen seinem Display ausscheiden. Aber durch die ganzen anderen anderen Möglichkeiten (Email, Surfen, Videos anschauen) finde ich das iPad ideal als Vergnügungscomputer, mit dem ich auf der Couch oder im Zug meine Zeit verbringen kann. Außerdem kann ich neben Apples iBooks ja auch noch die Kindle App verwenden und so meine Bücher aus dem Kindle Store auf dem iPad lesen.

Unterm Strich sind der Kindle und das iPad zwei Geräte für zwei Zielgruppen, aber mit Überschneidungen. Während der Kindle ein reiner EBook Reader mit Zusatzfunktionen (MP3 Player, Apps) ist, ist das iPad ein Multimediatablet, das auch als EBook Reader verwendet werden kann. Bei einer Kaufentscheidung sollte man also berücksichtigen, zu welcher Zielgruppe man gehört. Und wenn man sich nicht entscheiden kann, dann kauft man eben beide Geräte. Dank Amazons Kindle App für das iPhone/iPad kann man seine Bücher auf beiden Geräten lesen, sofern man sie im Kindle Store gekauft hat.

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