Kindle Apps Blog

Ein inoffizieller Blick auf den Active Content für Amazons Kindle

Amazon stellt Kindle 3 vor

Donnerstag 29. Juli 2010 von Wolfgang

Amazon hat die nächste Kindle Generation vorgestellt. Der Kindle 3 tritt mit einem 6″ Display die Nachfolge des Kindle 2 an und kommt gleich in 4 verschiedenen Varianten daher. Erstmalig ist der Kindle neben den bekannten Weiß auch in Anthrazit daher. Neben dieser rein optischen Alternative hat man nun auch die Wahl zwischen der Connectivity: den Kindle 3 gibt es mit 3G + WiFi oder auch nur als WiFi Modell.

Das Beste vorweg: beim Kindle 3 gab es einen massiven Preisverfall. In der günstigsten Variante (nur WiFi) kostet der EBook Reader nur noch 139$. Für die Variante mit zusätzlichem UMTS Modul sind 189$ fällig. Diese Preise sind sicherlich als Antwort auf den mittlerweile durchaus umkämpften Markt von EBook Readern und nicht zuletzt “Alleskönnern” wie dem Apple iPad zurückzuführen.

Doch was bietet der Kindle 3 neben den bereits erwähnten Änderungen und dem viel günstigeren Preis?

Am stärksten dürften wohl die kleineren Abmessungen, das dadurch bedingte geringere Gewicht und das neue Display hervorstechen. Das neue Display hat wie beim Kindle 3 eine Größe von 6″, kann aber einen um 50% höheren Kontrast darstellen und reagiert schneller. Dadurch können einzelne Seiten schneller umgeblättert werden und der kurze Moment, in dem das Display neu aufgebaut wird, fällt nicht mehr so stark ins Gewicht.

Bestehende Kindle Benutzer werden wahrscheinlich keinen Grund haben, sich einen Kindle 3 zu kaufen. Dafür sind die Neuerungen nicht stark genug. Interessenten, die mit einem Kauf geliebäugelt haben und vom Preis abgeschreckt wurden, dürften sich aber durch den günstigen Preis des Kindle 3 überzeugen lassen. Wobei man in Deutschland aber noch daran denken muss, dass zum Verkaufspreis noch Steuern und Zoll dazukommen.

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Der nächste Kindle wird kein iPad

Freitag 28. Mai 2010 von Wolfgang

Der Kindle wird auch in Zukunft ein reiner eBook Reader bleiben und kein Multifunktionsgerät wie beispielsweise das iPad werden. Das sagte Amazon CEO Jeff Bezos auf der jährlichen Aktionärsversammlung in Seattle.

Bezos sagte auch, dass für Amazon 2 wesentliche Punkte im eBook Segment interessant sind: die Lesegeräte und die digitalen Inhalte. Und bei den Lesegeräten hat sich Amazon auf ein Gerät für ernsthafte Leser konzentriert: den Kindle. Gleichzeitig gestand er aber auch ein, dass es sich bei 90% der Haushalte nicht um ernsthafte Leser handelt.

“There are always ways to do the job better if you are willing to focus in on one arena,” Mr. Bezos said. He also acknowledged that “90% of households are not serious reading households.”

Die nächste Generation des Kindle wird wieder mit einem monochromen eInk Display ausgestattet sein. Es wäre zwar kein Problem, einen farbigen LCD Screen zu verbauen, aber das würde zu Lasten des Leseerlebnisses gehen. Eine Alternative wäre da natürlich ein farbiges eInk Display. Jeff Bezos hat in diesem Bereich zwar schon einige Dinge im Labor gesehen, diese seien aber noch nicht ausgereift genug für die Produktion.

Den ganzen lesenswerten Artikel gibt es beim Wall Street Journal.

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eReader mit farbigem Mirasol Display braucht weniger Strom als eInk Display

Dienstag 16. Februar 2010 von Wolfgang

Der Kindle verfügt wie die meisten anderen eBook Reader über ein eInk Display. Die größten Vorteile von solchen Displays sind ein scharfes Schriftbild und ein sehr geringer Stromverbrauch. Beides sehr wichtige Punkte für ein elektronisches Buch.

Leider hat ein eInk Display auch einige Nachteile im Vergleich zu anderen Displays, die beispielsweise auf LCD Technologie basieren: keine Farben und schlechte Reaktionszeiten. Die meisten Nutzer von elektronischen Büchern nehmen das aber gerne in Kauf, denn schließlich liegt der Einsatzzweck von eReadern ja beim Lesen, und dazu ist ein eInk Display sehr gut geeignet. Aber ein paar Farben wären vielleicht doch ganz nett um Comics oder farbenprächtige Illustrationen anzuschauen.

Qualcomm hat nun einen eReader vorgestellt, dessen Display auf der neuen Mirasol Technologie basiert. Qualcomm verspricht ein farbiges Display mit schnellen Reaktionszeiten, dass aber gleichzeitig bis zu fünf Mal weniger Strom als ein eInk Display verbraucht. Der Stromverbrauch ist natürlich abhängig von der Nutzung. Schaut man sich nur Buchseiten, also “Standbilder” an, so verbraucht das Display weniger Strom als wenn man sich Animationen anschaut, bei denen das Display laufend ein neues Bild anzeigen muss.

Das unten eingebettete Video zeigt einen Prototypen von Qualcomm und macht wirklich Lust auf Mirasol Displays - vorausgesetzt, die Versprechen stimmen und der Stromverbrauch ist wirklich so gering. Wenn das stimmt wäre ein solches Display sicherlich auch eine denkbare Option für den nächsten Kindle.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

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Wie sieht der nächste Kindle aus?

Dienstag 9. Februar 2010 von Wolfgang

Derzeit gibt es einige Spekulationen, wie die nächste Version des Kinde aussehen wird und vor allem welche Features sie beinhalten wird. Gerade seit der Vorstellung von Apples iPad und dessen Positionierung als EBook Reader wird gespannt auf den Platzhirsch Amazon geschaut. Und so wundert es auch nicht, dass plötzlich jedes kleine Detail im Zusammenhang mit Amazon die bestehenden Spekulationen noch weiter anheizt.

Den Anfang machte ein Artikel im Bits Blog der New York Times, in zum einen aktuelle Stellenausschreibungen und zum anderen die Akquise des Touchscreen Spezialisten Touchco, der in die Amazon.com Tochter Lab126 eingegliedert werden soll. Lab126 ist gleichzeitig mit der Entwicklung der Kindle Hardware betraut.

Ein Blick auf die derzeit offenen Stellenangebote von Lab126 könnte die weitere technische Richtung des nächsten Kindle offenbaren. So werden zum Beispiel Java Entwickler gesucht, was eventuell auf ein Standardset von Kindle Apps hinweisen könnte, ähnlich wie bei den Standardanwendungen vom iPhone. Viel interessanter sind allerdings eine Ausschreibung für einen Senior Hardware Design Engineer, zu dessen Aufgabengebiet es unter anderem gehört, nach China zu reisen, um dortige Entwicklungsteams zu unterstützen und bei dessen Qualifikation die Erfahrung mit Audio und LCD Technik von Vorteil wäre. Sehr gute Kenntnisse im Bereich LCD Displays sind auch die Vorraussetzungen für eine Stelle als Hardware Display Manager. Eine weitere Stelle mit interessanten Voraussetzungen ist die für eine Stelle als SDE Graphics: dort sind u.a. Kenntnisse im Bereich OpenGL nötig.

Nun, aus diesen Fakten kann man natürlich so einiges mutmaßen… wie wird wohl die nächste Generation des Kindle aussehen? Touchscreen? Farbdisplay? LCD Screen? Quasi ein iKindle? Die Frage ist aber auch: brauch wir so etwas? Ein LCD Screen würde drastisch die enorme Akkulaufzeit des Kindle verringern. Und die Akkulaufzeit ist für viele Kunden (mich eingeschlossen) ein wichtiges Kaufargument für einen traditionellen EBook Reader mit EInk Display. Ein Touchscreen ist sicher nice to have, aber geht zum einen ebenfalls zu Lasten der Akkulaufzeit und kann zum anderen die Qualität des Displays beeinträchtigen. Genial wäre ein Farbdisplay auf EInk Basis und ein schnellerer Seitenaufbau. Was ich aber nicht möchte, ist ein iPad Klon mit 10 Stunden Akkulaufzeit – da greife ich doch lieber zum formschönen Original für Video, Email & Co. und bleibe bei meinem Kindle wenn ich ganz entspannt ein Buch lesen möchte. Oder vielleicht auch bald farbige Comics.

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