Mittwoch 17. März 2010 von Wolfgang
Libri.de hat in einer Pressemitteilung ein wenig über das aktuelle eBook Geschäft geplaudert. Normalerweise halten sich die Firmen ja immer ein wenig bedeckt, was genaue Zahlen angibt. Daher ist es interessant, dass neben Textunes nun der zweite eBook Händler einen Einblick über seine aktuellen Verkaufsstatistiken gibt.
Libri.de dürfte vor allem den Besitzern eines Sony Readers ein Begriff sein, da diese Geräte auch von Libri vertrieben und beworben werden. Prinzipiell handelt es sich bei den verkauften eBooks aber um Bücher im EPUB Format mit DRM, die auf jedem kompatiblen Gerät gelesen werden können. Amazons Kindle unterstützt dies derzeit leider nicht und es ist momentan auch nicht zu erwarten, dass solch eine Unterstützung in Zukunft kommen wird.
- Jeder eBook Kunde kauft im Schnitt 10 eBooks pro Jahr
- 71% der Käufer der angebotenen Sony Reader sind Männer
- Frauen entscheiden sich gerne für die Kompakt Version des Sony Readers und stellen bei diesem Gerät 62% der Käufer
- die Kompakt Reader in der Farbe Pink werden sogar zu 84% von Frauen gekauft
- Kunden, die sich einen Sony Reader gekauft haben, laden im Schnitt mehr eBooks herunter als Kunden ohne eBook Reader
- die meisten eBooks, die verkauft werden, kosten 9,99€, währen der durschnittliche Betrag pro Einkauf bei 14,50€ liegt
- die beliebtesten Titel im eBook Bereich stammen aus der Spiegel Bestseller Liste
- Leseproben, die mit den Sony Readern ausgeliefert werden, steigern den Verkaufserfolg
- manche eBooks erreichen bereits ähnliche Verkaufszahlen wie die gedruckten Varianten
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Montag 15. März 2010 von Wolfgang
Das iPad kommt ja von Haus auf mit Apples eBook Store iBooks daher. Aber durch die Möglichkeit, den Funktionsumfang des iPads durch eingene Apps zu erweitern, haben auch andere Anbieter von eBooks die Möglichkeit, eigene Lesesoftware für das Gerät anzubieten. Bisher ist von folgenden Big Playern bekannt, dass es von ihnen eine entsprechende iPad App geben wird:
- Amazon Kindle: neben den bisher existierenden Anwendungen für das iPhone, PC & Blackberry wird auch eine portierte Version für das iPad erscheinen. Nutzer können damit alle Bücher lesen, die sie im Kindle Store gekauft haben. Außerdem können Notizen, Markierungen sowie der Lesefortschritt automatisch zwischen den verschiedenen Geräten synchronisiert werden.
- txtr App: Das Berliner Startup hat zwar momentan noch einige Probleme mit der Massenfertigung seines gleichnamigen eBook Readers, aber eine Lesesoftware für das iPhone sowie ein eBook Store sind bereits erhältlich. Die zeitnahe Veröffentlichung gilt als selbstverständlich. Die bereits existierende Anwendung für das iPhone unterstützt Adobes DRM System und ermöglicht das Synchronisieren eigener und gekaufter Dokumente. Vor allem für Deutsche Nutzer ist der txtr Store im Moment interessant, da es dort das größte deutschsprachige Angebot gibt.
- Barnes & Noble eReader for iPad: Wurde bereits von B&N angekündigt und soll rechtzeitig zum iPad Start erhältlich sein. Auch diese App hat einen ähnlichen Funktiosumfang wie die Mitbewerber und ermöglicht einen Zugriff auf Bücher aus dem B&N eBook Store.
Das Angebot, seine Literatur aus verschiedenen Quellen zu beziehen, dürfte vor allem für den potentiellen Kunden ganz angenehm sein. Es ist auch schön, das Apple trotz seinem eigenen eBook Angebot iBooks Konkurrenz erlaubt. Das ist keineswegs selbstverständlich. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, das auf dem iPhone beispielsweise keine Apps erlaubt sind, die den bereits mitgelieferten ähneln.
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Montag 1. März 2010 von Wolfgang
In der Vergangenheit wurde spekuliert, dass Asus an einem eigenen Reader (“Asus Eee Reader“) arbeitet. Acer wird sich mit diesem Schritt jetzt aber noch etwas Zeit lassen.
The size of the e-reader market is not that big and the industry has yet to come up with a proven business model, Acer chairman Wang Jeng-tang (王振堂) told reporters yesterday. (Quelle: Taipei Times)
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Montag 1. März 2010 von Wolfgang
Das eBook Reader ein lukratives Geschäft sind, dürfte nicht erst bekannt sein, seit Amazon sich ein großes Stück vom Kuchen gesichert hat und Apple mit dem iPad und iBooks in den Startlöchern steht.
Doch möglicherweise könnte bald noch ein weiterer Mitstreiter das Feld betreten – allerdings mti einer anderen Zielgruppe. Die Rede ist von Nintendo. So gibt es mittlerweile bereits das Modul “200 klassische Bücher DS“, das 200 Deutsche Public Domain Bücher enthält und den Nintendo DSi somit in einen eBook Reader verwandelt.
Muss man sich nun die Frage stellen, ob Nintendo seinen Handheld als potentiellen eBook Reader am Markt positionieren kann? Ich sehe einen enormen Vorteil von Nintendo in der bereits vorhandenen Gerätebasis. Wahrscheinlich wird sich niemand einen DSi kaufen, nur um eBooks zu lesen. Aber die Besitzer eines DSi werden sich den Kauf eines separaten eBook Readers eventuell nochmal überlegen, wenn das Angebot an eBooks für den DSi passt. Mit 200 alten Klassikern allein kann man wahrscheinlich nicht viele Leute überzeugen.
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Montag 22. Februar 2010 von Wolfgang
Blick über den Tellerrand. Das deutsche Startup txtr, das demnächst seinen eBook Reader auf den Markt bringen wird (derzeit gibt es noch Probleme in der Produktion), hat eine Präsentation auf der TechCrunch Mobile 2010 gehalten. Der Inhalt der Präsentation ist natürlich auf das eigene Produkt ausgerichtet, gibt aber dennoch ein paar interessante Einblicke auf den gesamten eBook und eReader Markt.
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