Kindle Apps Blog

Ein inoffizieller Blick auf den Active Content für Amazons Kindle

Die Entwicklung von Microsofts Courier wird eingestellt

Samstag 1. Mai 2010 von Wolfgang

Microsoft Courier

Quelle: Gizmodo.com

Anfang März habe ich mal über das digitale Journal namens Courier geschrieben, dass von Microsoft entwickelt wird wurde. Das US Blog Gizmodo berichtet nun, dass Microsoft die Entwicklung eingestellt hat und anscheinend kein Interesse mehr hat, so ein Gerät zur Marktreife zu bringen. Laut einer Auskunft von Microsoft soll es sich bei Courier nur um eine Studie gehandelt haben, bei der nicht beabsichtig war, ein fertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Gizmodo zitiert den Pressesprecher Frank Shaw mit den Worten:

At any given time, we’re looking at new ideas, investigating, testing, incubating them. It’s in our DNA to develop new form factors and natural user interfaces to foster productivity and creativity. The Courier project is an example of this type of effort. It will be evaluated for use in future offerings, but we have no plans to build such a device at this time.

Es bleibt also die Hoffnung, dass eventuell in der Zukunft ein Gerät von Microsoft erscheinen wird, dass auf den Erkentnissen von Courier basieren wird. Ich würde das sehr begrüßen, da zum einen Konkurrenz den Markt (der Tablets) belebt und ich das Konzept eines digitalen Moleskine sehr interesant fand.

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Videos von Microsofts digitalem Journal Courier

Montag 8. März 2010 von Wolfgang

Auf Engadget habe ich ein nettes Video zu Microsofts kommenden digitalem Journal Courier gefunden. Digitales Journal passt recht gut, denn der Hauptfocus liegt bei diesem Gerät nicht auf dem Lesen von eBooks. Damit konkurriert der Courier eher mit dem iPad von Apple.

Laut Engadget soll das Gerät im Quartal 3 oder 4 erscheinen. Zusammengeklappt soll die Größe etwa 12,7 cm x 17,8 cm und das Gewicht weniger als ein halbes Kilo betragen. Als Betriebssystem soll wie beim Zune HD Windows CE 6 zum Einsatz kommen. Außerdem ist noch eine Kamera und ein obligatorischer Kopfhöreranschluss an Bord. Somit dient der Courier auch noch als mobiler Medienplayer.

Was mich persönlich am meisten beindruckt ist die Hanschriftenerkennung über den Eingabestift. Sollte diese wirklich so gut funktionieren (und beispielsweise auch mit meiner “Schrift” kompatibel sein), dann könnte der Courier ein wirklich interesantes Gerät werden – nicht um primär darauf Bücher zu lesen, sondern um damit zu arbeiten. Somit wird es spannend, welches Tablet dieses Jahr mehr Kunden überzeugt: iPad oder Courier.

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Amazons Lizenzdeal mit Microsoft beinhaltet auch den Kindle

Mittwoch 24. Februar 2010 von Wolfgang

Amazon hat einen Lizendeal mit Microsoft geschlossen.

The agreement provides each company with access to the other’s patent portfolio and covers a broad range of products and technology, including coverage for Amazon’s popular e-reading device, Kindle™, which employs both open source and Amazon’s proprietary software components, and Amazon’s use of Linux-based servers.

Dieser legt fest, dass jeder der beiden Firmen Zugriff auf das Patentportfolio des jeweils anderen. Solche Deals dienen meist dazu, potentielle Ansprüche bei Patentverletzungen bereits im Vorfeld auszuschließen. Die folgende Aussage legt zumindest die Vermutung nahe, dass Amazon genau solche Ansprüche ausschließen wollte:

Although specific terms of the agreement are confidential, Microsoft indicated that Amazon.com will pay Microsoft an undisclosed amount of money under the agreement.

Es bleibt jetzt natürlich abzuwarten, ob Microsoft die Kindle Technologie nicht vielleicht verwenden möchte, um einen eigenen Reader zu entwickeln. Dieser könnte vielleicht am Markt als Gegenspieler zum Kindle oder vielleicht auch zum kommenden iPad positioniert werden. Etwas ähnliches hat Microsoft ja bereits mit seinem Zune versucht, der den iPods allerdings zumindest vom Erfolg her nie das Wasser reichen konnte.

Ich denke aber, dass dies nicht besonders realistisch ist. Microsoft ist im Bereich (Consumer) Hardware bereits gut mit Xbox, Surface und den zahlreichen Windows Phones positioniert. Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass es Microsoft auf die Cloud Technologien von Amazon abgesehen hat. Aber es würde mich nicht überraschen, wenn demnächst Kindle for Windows Phone erscheint…

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